Petition ⇑
Für Anerkennung, Verantwortung, unverzügliche Unterstützung für die noch lebenden Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Polen!
Wir fordern die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die noch lebenden Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Polen finanziell abzusichern und nachhaltig zu unterstützen.
Während der nationalsozialistischen Besatzung Polens wurden Millionen Menschen Opfer von Verfolgung, Zwangsarbeit, Inhaftierung und systematischer Gewalt durch das NS-Regime. Dieses historisch belegte Unrecht hat für viele Betroffene bis heute gravierende gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen.
Die wenigen noch lebenden Betroffenen sind hochbetagt. Jeder weitere Aufschub führt faktisch dazu, dass Unterstützungsleistungen zu spät kommen. Daraus ergibt sich eine besondere politische Verantwortung zum Handeln.
Erinnerung verpflichtet zum Handeln – jetzt!
Diese Initiative wurde vom Bundesverband der deutsch-polnischen Gesellschaften dbgbv e.V. initiiert, deren Mitglied auch diese dpg bochum nrw e.V. (selbstverständlich) ist.
LINK siehe oben⇑
Über den Film ⇑
Nach Jahren eines einigermaßen stabilen Lebens in den “Displaced Persons-Camps” blieb das Schicksal der jüdischen Holocaust-Überlebenden von internationalen Entscheidungen abhängig, die auf sich warten ließen. Die Hoffnung schwand, die Blicke richteten sich nach Palästina – und die Zahl der heimlichen Abreisen nahm zu. 1948 öffneten sich endlich die Tore zur Freiheit.
Mit der Zeit normalisierte sich für die jüdischen Holocaust-Überlebenden das Leben in den sogenannten Displaced Persons-Lagern. Es herrschte ein reges kulturelles Treiben – man feierte Hochzeiten und Geburten. Doch das Schicksal der Bewohnerinnen und Bewohner hing weiterhin von internationalen Entscheidungen ab, die auf sich warten ließen. Die Ergebnisse der anglo-amerikanischen Kommission und die britischen Einwanderungsbeschränkungen nährten die Frustration. Hinzu kamen Spannungen mit der lokalen Bevölkerung.
Die Lagerbewohner wollten nur noch eines: das Land ihrer Peiniger endlich verlassen. Die Blicke richteten sich nach Palästina, das als einziger Ausweg erschien. Zionistische Organisationen gewannen an Einfluss – ihre Vertreter organisierten ideologische Schulungen, Hebräischkurse und Trainings zur Vorbereitung auf die Ausreise.
Die ersten Menschen verließen die Lager heimlich. Tausende Männer und Frauen durchquerten Europa auf den Routen der Bricha, um in Italien ein Schiff Richtung Palästina zu besteigen. Die vereitelte Überfahrt der „Exodus 1947“ wurde zum weltweiten Symbol enttäuschter Hoffnung. Die Vereinten Nationen kritisierten den Umgang mit den Überlebenden. Die Abstimmung über den UN-Teilungsplan und schließlich die Gründung des Staates Israel im Mai 1948 sorgten für Aufbruchsstimmung in den DP-Lagern.
In der Dokumentation schildern Zeitzeugen ihre Abreise nach Israel oder Nordamerika und den entscheidenden Moment, in dem die lange entbehrte Freiheit endlich in greifbare Nähe rückte.
Regie:
Antoine Dauer und Michèle Dominici
Frankreich, 2025 – ARTE F
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